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Konzert mit PORT NOO


09.02.2017
12:00 am - 12:00 am

Donnerstag, 09. Februar 2017
Eintritt frei, wir bitten um Spende!!
Beginn: 19 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr


PORT NOO In The Middle Of Everything
Die Legende besagt, dass Pete Seeger mit einer Axt das Stromkabel zur Bühne kappen wollte, das die Nabelschnur des Rock gewesen sein könnte. Es versorgte die E-Gitarren von Bob Dylan, mit denen er die Erwartungshaltungen der Folk-Gemeinde zertrümmerte und so sich selbst neu und damit vielleicht den Rock erfand.
Das Jahr war 1967, der Ort die Bühne des Newport Folk Festival. Ein Neuanfang, ein Aufbruch zu neuen Ufern, einem neuen Hafen, Newport.
Port Noo bedeutet neuer Hafen auf Irisch und ist der Neuanfang der Singer- Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Hannah Permanetter. Nach dem Ende der Band Dear Henry Bliss zog sie von München nach New York, um Songs für ihr eigenes Projekt zu schreiben. Ein halbes Jahr später nahm sie das Material mit nach Berlin, um es dort mit dem nordirischen Produzenen Paul Pilot (Sea&Air, Duke Special, All The Luck In The World) in Musik zu übersetzen.
Port Noo heißt auch ein realer Ort an der Nord-West-Küste Irlands. Ihren ersten Geburtstag verbrachte die Sängerin in diesem kleinen Fischerdorf – und seitdem jeden weiteren.
Es ist eine zweite Heimat, mehr sogar: Ein Sehnsuchtsort, der in ihr schon früh den Wunsch geweckt hat, einfach da zu sein, mit dem Land und der Lebensart zu verschmelzen, lange bevor Hannah die Musik fand, um dieses verrückte Verlangen zu artikulieren. Daher rührt ihre enge Beziehung zur irischen Melancholie, die die Landschaft dieser kleinen Insel in all ihre großen Poeten, Künstler und Musiker gepflanzt hat und die auch in Port Noos Songs ganz deutlich zu spüren ist.
So entsteht „In The Middle Of Everything“, mit Unterstützung so vielseitiger und internationaler Musiker wie dem amerikanischen Schlagzeuger Tom Osander (Damien Rice, Lisa Hannigan), dem irischen Multiinstrumentalisten und Komponisten Brian Crosby (BellX1, The Cake Sale), dem englischen Saxophonisten, Klarinettisten und Arrangeur Ben Castle (Duke Special, Jamie Cullum, Radiohead) und dem deutschen Sänger und Songschreiber Francesco Wilking (Die Höchste Eisenbahn).

Port Noo besingt das Unglück und steht doch immer wieder auf, kratzt irgendwo Zuversicht aus den dunklen Ecken der Existenz. Es geht um Geschichten, die von Hannah erzählt werden wollen: von Abschied und Neuanfang, vom Kampf mit sich selbst und um sich selbst, vom Verlorensein in der Großstadt und der Sehnsucht nach Veränderung.
Vielleicht hat sich Dylan 1967 ganz ähnlich gefühlt – in einem neuen Hafen.
Live wird Port Noo unterstütz von Jonas Holle (Nessi, Keah) an der Gitarre, Matthias Lindermayr an Trompete und Tasten, und Charlie Layton (The Wedding Present) am Schlagzeug.

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